Gedankenstürme *7

Manchmal, wenn alles Gut ist überkommt mich so eine allumfassende Traurigkeit. Wie ein schwerer Mantel legt sie sich über mein Gemüt und droht es mit seinem Gewicht schier zu erdrücken. Scheint mich zu erdrücken.. und dann bin ich gefangen in einem Zwiespalt, der mein Herz zerreißt.. Auf der einen Seite habe ich das Bedürfnis mich zurück zu ziehen, jegliche soziale Interaktion zu vermeiden und soziale Kontakte einzuschränken, weil sie bloßen Stress und Überforderung bedeuten. Auf der Anderen habe ich Angst vor dem Alleinsein, der Einsamkeit und der seelischen Dunkelheit. Will mich an andere wenden um diesem Teufelskreis zu entkommen.. und frage mich.. bin ich nicht schon längst ertrunken in diesem Strudel meiner eigenen Seele? Kann ich dem überhaupt jemals entkommen oder ist es ein untrennbarer Teil von mir?

 

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