#AwesomeBloggerAward

Besser spät als nie, oder? Nachdem ich nun seit einem dreiviertel Jahr inaktiv gewesen bin, dachte ich mir, ich nehme mir mal die Nominierung von Alina (ein verspätetes Danke dafür!) vor und beantworte ihre Fragen zum AwesomeBloggerAward.

Regeln, um Teil des Awesome Blogger Award zu sein:

  • Danke der Person, die Dich nominiert hat.
  • Kennzeichne den Beitrag mit #awesomebloggeraward.
  • Beantworte die Fragen, die Dir gestellt wurden.
  • Nominiere mindestens 5 Blogger und informiere diese über ihre Nominierung.
  • Gib ihnen 10 neue Fragen zur Beantwortung.

Welche Inspiration in deinem Alltag war so groß, dass du dich sofort hingesetzt und geschrieben hast?

Die Inspration meines Schreibens zieht sich grundsätzlich aus Gefühlen. Je nach Situation kanalisiere ich meine Gefühle in Worte. Das Schreiben hilft mir dabei, mit mir selbst besser klar zu kommen, meinen Kopf frei zu machen, mich zu sortieren und gibt meinen Gefühlen einen Ort, um zu wüten. Dabei können das sowohl positive als auch negative Gefühle sein. Meistens finden sie Ausdruck in Gedichten – daher habe ich immer ein Notizbuch bei mir -, da ich so besonders viel in besonders wenige Worte packen kann. In seltenen Fällen werden daraus auch mal Kurzgeschichten, diese entstehen dann aber sehr selten zwischendurch oder im Alltag.

Wie würde dein Pseudonym als Autor*in lauten oder hast du bereits eins?

Es ist wohl keine Überraschung, wenn ich sage, dass ich bereits ein Pseudonym habe und unter diesem auch hier blogge. Zumindest bezweifle ich stark, dass jemand davon ausgeht/ausgegangen ist, dass mein Name wirklich Tilly lautet.
Als richtigen Autorenpseudonym würde ich diesen Namen jedoch nicht verwenden. Er ist eher eine kleine Spielerei für die Anonymität des Internets. Ich weiß gar nicht, ob ich für richtige Veröffentlichungen überhaupt ein Pseudonym verwenden würde – dafür sehe ich bisher keinen wirklichen Grund.

Wenn du bereits welche gelesen hast: Welche ist die interessanteste Autobiografie, die du gelesen hast?

Eine schwierige Frage, da (Auto)biographie ein seltenes Genre in meinem Bücherregal darstellt. Tatsächlich stehen in meinem Regal auch nur drei Stück: Eine Biographie über Sigmund Freud, die ich bisher noch nicht gelesen habe – auch, weil sie auf Englisch ist. Eine Biographie über Peter Scholl-Latour, zu der ich einfach noch nicht gekommen bin. Und die Autobiographie von Stefan (Lehmi) Lehmann Capo – Meine Stimme für Dynamo Dresden.
Das Besondere daran? Es geht um Fußball. Und nicht einfach um Fußball, sondern um den Fanclub von Dynamo Dresden. Wer mich kennt, weiß, dass ich absolut nichts für Fußball übrig habe. Wieso habe ich also diese Autobiographie?! Eigentlich ist sie nicht mir, sondern meinem Anhang. Aus Ermangelung an Platz steht sie aber in meinem Bücherregal und ich hasse es, Bücher dort stehen zu haben, die ich nicht gelesen habe. Und ich muss sagen: Es war ganz interessant, Einblicke in eine mir bisher völlig unbekannte Welt zu bekommen, die über die Erzählungen meines Anhangs hinaus gehen. Auch die Bilder (auf denen der Anhang teilweise sogar mit drauf ist), waren irgendwie faszinierend.
Ich kann Fußball nach wie vor nichts abgewinnen – das wird sich wohl niemals ändern – aber als leidenschaftlicher Fan anderer Kulturgüter, konnte ich doch einige Dinge nachvollziehen und fand die Einblicke überraschend interessant.

Welche Stadt wäre für dich der ideale Schauplatz für deinen ganz eigenen Roman?

Schwierige Frage. Das hängt wohl vom Genre ab. Bisher habe ich jedoch noch keine Geschichte in einer realen Stadt angesiedelt und den Weltenbau auch nicht so weit ausgeführt, dass ein Stadtplan (oder Städtename) erforderlich war.

Die schönste Bibliothek, in der du bis jetzt gewesen bist?

Ich weiß leider nicht mehr, wie die Bibliothek heißt, aber sie war in einer alten Mühle in der Nähe von Bradford und Keighley, England (leider ist mein Orientierungssinn der eines Steins). Die war irgendwie wunderschön, halb Museum, halb Bibliothek/Buchladen. Ein Jammer, dass ich mir den Namen nicht gemerkt habe…

Hörst du Musik beim Schreiben und wenn ja, welche?

Ich höre immer Musik. In der Schule habe ich selbst während des Unterrichts heimlich Musik gehört. Es hilft mir einfach, mich zu konzentrieren und zu entspannen. So höre ich auch beim Schreiben eigentlich immer Musik. Welche ist dabei ziemlich unterschiedlich. Ich habe meine Lieblingsbands, höre aber insgesamt viel querbeet und habe keine speziellen Schreib-Lieder oder-Playlists.

Ein Fandom, welchem du während deiner Teenager-Zeit angehört hast?

Ich verkünde voller Stolz, dass jegliche Fandoms meiner Teenager-Tage an mir vorbei gezogen sind. Was wohl auch daran liegen mag, dass ich als Teenager keinen PC und kein Internet hatte. Aber auch daran, dass ich diese typischen Bücher, die alle anderen in meinem Alter gelesen haben, selbst nie gelesen habe (also Harry Potter, Twighlight und …. keine Ahnung, ich hab sie nicht gelesen, ich weiß nicht, was es da noch so gibt). Und auch außerhalb des Fandom-Mainstreams… Ich habe als Kind/Jugendliche die Fear-Street-Bücher von R. L. Stine gesuchtet, mich aber nie Fandom-mäßig damit befasst. Ich habe auch nie Fanfictions geschrieben und lese sie auch nur sehr ungern.

Welche originalen Schauplätze von Romanen oder Buchreihen hast du bereits besucht?

Ehm… Zählt die bereits erwähnte Autobiographie von Lehmi? Dann Dresden. Oder die Bücher von Fitzek? Dann Berlin. Zählen die nicht? Dann keinen. Irgendwie spielen die meisten Bücher in meinem Regal an irgendwelchen fiktiven Schauplätzen oder so weit weg, dass ich dort nicht so schnell hinkommen werde.

Der Ort, an dem du am häufigsten schreibst (auch, wenn es vielleicht nicht dein liebster Ort zum Schreiben ist)?

Zuhause? Defintiv Couch oder Bett. Ich mag es einfach bequem. Ansonsten… da ich immer mein Notizbuch dabei habe, würde ich sagen, dass viele Sachen auch einfach in der Uni oder allgemein „unterwegs“ geschrieben werden. Zählt „unterwegs“ als eigener Ort?

Zu guter Letzt eine Frage, die ich strenggenommen geklaut habe: Was war dein letzter Fehlkauf? (Zufällig hier noch jemand Hacki? :D)

Uff… denken, denken, denken… ich schätze das war das Buch Geist und Welt von John McDowell. Nicht, weil es nicht interessant wäre. Vielmehr, weil ich es für ein Seminar gekauft habe, was ich dann doch nicht belegen konnte und für die Lektüre alleine ist es doch nicht ohne und ich tue mich ziemlich schwer damit (Philosophie ist einfach nicht meins)…


Meine Nominierungen:

Medra

Buchperlenblog

Torsten

Suse

Anna

Alina

Antje

Eure Fragen:

  1. Wieso hast du dich dazu entschlossen, einen Buch-/Autorenblog zu betreiben?
  2. Was machst du, wenn du mal eine Schreib- oder Leseflaute hast?
  3. Ist der Autor tot?
  4. Wenn du etwas daran ändern könntest, wie in der Schule mit Literatur umgegangen, bzw. wie sie vermittelt wird – was wäre es?
  5. Hardcover, Softcover oder E-Book?
  6. Hand aufs Herz: Was war das für dich schlimmste Buch, dass du gelesen hast und wieso war es dir ein Graus? Hast du es abgebrochen oder dennoch beendet?
  7. Fällt es dir leicht negative Rezensionen zu verfassen?
  8. Autor, Genre, Cover, Titel, Beschreibung, Bewertung, Rezensionen… Was ist das für dich ausschlaggebende Kriterium, wenn du dir ein neues Buch kaufst?
  9. Buchreihe oder Standalone?
  10. Führst du ein Bücher-/Lese-Tagebuch? Warum (nicht)?

3 Kommentare zu „#AwesomeBloggerAward

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